Förderverein Nordkenia - Aktuelle Projekte

Aktuelle Projekte

Providence Home in Ngaremara


Das Behindertenheim Providence Home für geistig behinderte Kinder in Ngaremara wurde von indischen Schwestern mit der Unterstützung des Fördervereins Nordkenias ins Leben gerufen. Der Orden, dem sie angehören heißt Society of Nirmala Dasi Sisters und wurde im Jahr 1971 in Kerala / Indien von Bishop Joseph Kundukulam und Monsior Joseph Vilangaden gegründet. Weltweit gehören diesem Orden ca. 300 Schwestern an; seit 1983 sind ca. 30 in Kenia tätig. Dieser Orden ist der katholischen Kirche zugehörig; daher die Einbindung dieser Arbeit in die katholische Mission in Kenia. Entsprechend wird ihre Arbeit weitestgehend von der katholischen Kirche finanziert. Dazu werden sie zusätzlich für weitere Projekte von anderen Geldgebern unterstützt, so z.B. für das Providence Home für geistig behinderte Kinder und das Kinderheim Alakara für schwerst körperlich behinderte Kinder in Ngaremara.

Im Behindertenheim Providence Home für geistig behinderte Kinder in Ngaremara sind derzeit ca. 19 Kinder untergebracht und werden dort rund um die Uhr betreut. Die beiden dort tätigen Schwestern haben eine sonderpädagogische Ausbildung; zusätzlich gibt es noch drei weitere Personen, die für die Reinigung, die Wäsche und die Küche zuständig sind. Die Personalkosten sind sehr gering, zumal die Schwestern seitens der Kirche finanziert werden. Die Eltern dieser Kinder müssen einen finanziellen Beitrag leisten (ist ihnen das nicht möglich geben sie alternativ Naturalien wie z.B. Ziegen oder Hühner) und somit ist für die Ernährung weitestgehend gesorgt.

Die finanzielle Herausforderung lag im Erstellen der Gebäude. Hierfür konnte der Förderverein Nordkenia in den Jahren 2014 – 2017 bereits 100 000.- Euro bereitstellen.

St. Clare Girls Center Nchiru in Meru/Kenia


Hier entstand in den letzten Jahren mit unserer Unterstützung ein Heim für Mädchen, die verlassen oder verwaist sind, als Hausmädchen missbraucht oder versklavt wurden. Ziel des Projektes ist es, die physischen, psychischen und emotionalen Bedürfnisse der Mädchen abzudecken und ihnen eine solide schulische Ausbildung zu ermöglichen. Dabei geht es darum, ihr Selbstvertrauen zu stärken und sie bei der Reintegration in die Gesellschaft zu unterstützen.

Seit 2003 wurde der Bau von Wohneinheiten incl. Sanitäranlagen für die Unterbringung von mehr als 300 Mädchen unterstützt. Zudem wurden Klassenzimmer finanziert, in denen der Unterricht stattfinden kann. Insgesamt hat der Förderverein Nordkenia in dieses Projekt über 200 000,- € investiert. Derzeit unterstützen wir verschiedene Kinder mit Patenschaften und geben jährlich Geld, um das Gebäude und die Einrichtung in gutem baulichen Zustand zu erhalten.

Der Träger des Projektes vor Ort ist die Diözese Meru im Norden Kenias. Persönliche langjährige Kontakte mit dem zuständigen Priester Francis Limo Riwa haben eine vertrauensvolle Partnerschaft entstehen lassen, was uns im Hinblick auf finanzielle Unterstützungen wichtig ist.

Behindertenheim


Seit 1988 unterstützen wir das Behindertenheim „Manyatta Alakara“ in Ngare Mare, wo sich indische Schwestern um körperlich schwer behinderte Kinder kümmern. Sie erhalten neben der Unterkunft auch Essen und Kleidung. Auch die Schulbildung wird ihnen in der nahe gelegenen Schule ermöglicht. Seit 2013 entsteht ein weiteres Projekt „Providence Home“, wo auch geistig behinderte Kinder untergebracht und betreut werden sollen. Die ersten Kinder sind 2015 in diesem Projekt untergekommen. Der Förderverein Nordkenia hat den Neubau seither mit 50 000.-€ mitfinanziert.

Auch in Zukunft werden wir dieses Projekt fördern: zunächst die Fertigstellung des „Providence Homes“; anschliessend werden laufende Kosten mitfinanziert.


Kindertagesstätte in Isiolo


Die Kindertagesstätte in Isiolo ist für mehr als 260 Kinder ein Hort der Hoffnung – denn die meisten der Kinder, die aus der nahen Umgebung kommen, fristen ein erbärmliches Dasein. Die Familiensituationen haben sich in den letzten Jahren nicht wesentlich verändert, sodass die einheimischen Schwestern Paula und Lydia und die italienischen Schwestern Maria-Luisa und Giovanna voll gefordert sind. Nicht nur die Betreuung der Kinder ist ja deren Anliegen, sondern auch den verarmten Eltern Perspektiven aufzuzeigen, aus ihrem Elend herauszukommen. Die Kindertagesstätte in Isiolo haben wir seit 1999 mit mehr als 56 000.-€ unterstützt.